Die Werder-Raute 2009
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7 Tage, 3 Spiele und 10:4 Tore - Was kommt jetzt?

 

 


Eine turbulente Woche liegt hinter uns. Ein Top Spiel gegen den FC Bayern und zwei Spiele gegen vermeintlich schwächere Gegner, doch im Moment sollte man vorsichtig sein mit den eigentlich schwächeren Teams.

Zuerst aber einmal noch zum Spiel gegen den FC Bayern. Nach dem Spiel gegen Frankfurt waren viele Fans offensichtlich sehr verunsichert, wie die Mannschaft in München auftreten würde. Viele Vermutungen wurden aufgestellt, doch nur die Wenigsten hatten damit gerechnet, dass die Bremer den Münchener Hausherren kaum Chancen zugestehen würden und sogar selbst mit 1:0 in Führung gehen würden. Leider hat es am Ende dann nur zu einem 1:1 gereicht, welches aber schon eine deutliche Steigerung der Leistung gegenüber dem Spiel zu Hause gegen Frankfurt bedeutet hat.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel und so musste sich die Mannschaft auch gleich wieder auf die nächste Aufgabe konzentrieren. Am nächsten Donnerstag sollte es im Hinspiel der Uefa Europa League Play-Offs gegen den Kasachischen Meister FK Aktobe gehen. Eine Mannschaft von der wohl kaum jemand je etwas gehört hatte und die man auch nur sehr schwer einschätzen kann. Sie haben gegen Maccabi Haifa 3:0 geführt und dann noch 3:4 in der CL Quali verloren. Man hätte meinen sollen, dass die Mannschaft dadurch gewarnt war, dass die Kasachen sehr wohl auch Tore schießen können. Mit großen Einstellungsproblemen und begleitet von einem schweren Gewitter und starkem Regen begann ein eher mäßiges Spiel um den Einzug in die Gruppenphase der Europa League. Bremen ging mit 1:0 in Führung durch einen Kopfball von Boenisch und viele ahnten es schon da, denn drei Minuten später fiel das 1:1. Wiederum kurze Zeit später erhöhte Özil durch einen Freistoß auf 2:1, doch auch diese Freude währte nicht lange und der FK Aktobe glich zum zweiten Mal am Abend aus. Spätestens jetzt war den Zuschauern im Stadion klar, dass der Gegner nicht so schwach war, wie es vorher schien beziehungsweise die Bremer Spieler sie einschätzten. Naldo sorgte dann kurz vor der Pause noch für ein versöhnliches 3:2 für Bremen, doch das Publikum war alles Andere als begeistert. Erst in der zweiten Halbzeit sollten sie mehr ins Jubeln geraten. Binnen weniger Minuten vielen das 4:2, das 5:2 und auch das 6:2 für die BRemer und die Stimmung wurde auch wieder besser. Nur das 6:3 durch einen Freistoß kurz vor Ende der Partie trübte die Freude etwas.

Ein 6:3 ist nicht gerade ein Wunschergebnis, wobei es die laut Thomas Schaaf ja eh nicht gibt, aber es blieben viele Fragen offen, nach diesem doch sehr merkwürdigen Spiel.

Am nächsten Wochenende dann das Spiel gegen Gladbach. Die Gladbacher hatten einen sehr guten Start in die Saison und kamen mit Rückenwind an die Weser. Doch dieser Wind sollte ihnen relativ schnell aus den Segeln genommen werden. Werder schaffte etwas, was gerade in der vergangenen Saison nur sehr selten geklappt hat, sie haben eine Mannschaft einigermaßen unter Druck gesetzt, die sich hinten reinstellt. Mit ein wenig Glück, aber auch der nötigen Konzentration stand es zur Halbzeitpause schon 2:0 für Bremen und auch wenn es eine knappe Abseitsentscheidung gegen ein Tor von Gladbach gab, so waren die Bremer doch verdient in Führung gegangen. Auch in der zweiten Halbzeit bestimmten die Bremer das Spiel die meiste Zeit. Leider war auch hier wieder nicht alles so schön, wie es das Ergebnis mit 3:0 am Ende vermuten lassen könnte. Einige Spieler, die auch schon vorher Defizite aufgezeigt hatten verhielten sich wieder sehr oft unklug und auch die Fans waren von Anfang an sehr ungeduldig. Spieler wie Fritz und Frings nahmen immer wieder das Tempo aus dem Spiel und zerstörten so die Angriffe. Über die Flügel lief nur dann etwas, wenn sich Özil oder Marin auf die Außen treiben ließen oder durch Anspiele Clemens Fritz mehr oder weniger gezwungen wurde ein paar Meter nach vorne zu laufen. Dass dies sehr gut klappen kann zeigte seine Vorlage zum 2:0 durch Claudio Pizarro. Warum Clemens Fritz jedoch in den meisten Fällen 2m hinter der Mittellinie stehen bleibt und einen Alibipass in die Mitte spielt kann uns wohl nur er selbst erklären. Die Mannschaft hat sich mehr oder weniger selbst gezeigt wie es gehen kann und sollte dies zukünftig auch besser und vor allem häufiger umsetzen.


Abschließend kann man zu den 7 Tagen und 3 Spielen sagen, dass es einiges positives gab, aber die Probleme gerade in der Abwehr sind noch lange nicht gelöst und da kommen sicherlich noch einige schwere Spiele auf die Bremer zu.

27.8.09 13:42
 


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