Die Werder-Raute 2009
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Pressekonferenz vor dem Spiel gegen FK Aktobe

Pressekonferenz vor dem Uefa Europa League Qualifikations Hinspiel gegen FK Aktobe


Tino Polster begrüßt die Presseleute und erwähnt den Anstoß um 21Uhr. Es wird mit 21000 Zuschauern gerechnet, 28000 würden reinpassen. Die PK läuft natürlich mit Übersetzer.


Frage: Herr Schaaf, was wissen sie über den Gegner, was erwarten sie?

Schaaf: Natürlich haben wir unsere Hausaufgaben gemacht und Informationen gesammelt. Wir haben uns auch die letzte Partie gegen Haifa angeschaut. Wir wissen dass sie eine disziplinierte und kompakte Mannschaft sind, die taktisch viel variieren können.


Frage: Können sie uns noch etwas zu den Personalien sagen besonders bei Naldo und Prödl?

Schaaf: Prödl wird nicht dabei sein, bei Naldo ist es so er konnte heute problemlos mittrainieren und er ist morgen auch im Kader. Nicht im Kader sind morgen nicht Harnik, Vranjes, Futacs, Tosic und Husejinovic.


Frage: Wieso nicht?

Schaaf: Weil ich nur die anderen nominiert habe.


Frage: Sie haben gesagt dass die Mannschaft von Aktobe taktisch sehr gut spielt, was genau hat ihnen gefallen?

Schaaf: Mir muss das nicht gefallen, wichtig ist es dass wir uns gut auf den Gegner einstellen. Sie haben taktische Verschiebungen sehr gut gezeigt die Umstellung von Defensiv auf Offensiv und der Wechsel zwischen Systemen auch während des Spiels.


Frage: Pizarro hat heute das zweite Mal mittrainiert, wie weit ist er und sehen wir ihn morgen schon von Beginn an?

Schaaf: Wie fit er ist werden wir nicht so schnell überprüfen können. Man sieht dass er nicht lange weg war und dass er spielen will. Er weiß wie wir spielen wollen und das hat man im Training gesehen.


Frage: Mit welcher taktischen Ausrichtung geht Werder morgen ins Spiel?

Schaaf: Wir wollen natürlich ein erfolgreiches und gutes Spiel abliefern. Wir wollen offensiv das Spiel gestalten und wollen gut vorlegen, da wir wissen, dass es eine strapaziöse Reise wird. Es gibt allerdings kein Wunschergebnis, außer 77:0 das wäre ein Wunschergebnis. Das Spiel wird zeigen was möglich ist und damit müssen wir dann leben.


Frage: Wenn man sich so umhört gehen die Tipps für das Spiel schon manchmal ins Zweistellige, wie hoch ist die Gefahr, dass die Leute dort enttäuscht werden und die Erwartungen zu hoch sind?

Schaaf: Ich glaube solche Gedanken kann man nur haben, wenn man sich nicht mit der Sache beschäftigt. Es ist wichtig, dass wir Informationen über den Gegner haben und wissen, dass wir eine Top Leistung anbieten müssen um diesen starken Gegner besiegen zu können. Wir haben großen Respekt vor diesem, wie auch vor jedem anderen Gegner.


Frage: Bei allem Respekt vor dem Gegner ist der Anspruch doch schon die Gruppenphase zu erreichen oder?

Schaaf: Das hab ich doch gerade vor 2 Minuten gesagt oder? Wenn man ein Ziel hat will man dieses natürlich auch erreichen und somit auch die Gruppenphase erreichen um uns dort gegen interessante Gegner beweisen zu können.


Frage: Sanogo wird ihnen wohl nicht mehr zur Verfügung stehen, am Sonntag war er ja noch der einzige Stürmer, wie stehen sie zu der Entscheidung, dass er nun weg ist?

Schaaf: Es ist falsch, dass er unser einziger Stürmer war am Sonntag. Bei Bouba ist es so, dass er uns für diese Partie nicht mehr zur Verfügung steht und einen neuen Weg geht. Durch die Verpflichtung von Pizarro hat sich unsere Situation verändert und wir sind der Meinung das unser Weg so richtig ist und wir so erfolgreich sein können und Bouba wünschen wir alles Gute.


Frage: Würden sie sagen das Spiel ist eine gute Reifeprüfung, um die alte Angewohnheit auf ein gutes Spiel ein schlechtes folgen zu lassen?

Schaaf: Wir wollen natürlich nicht so weiter machen sondern wollen konstant gut spielen. Sicher war das Spiel in Bayern spielerisch noch nicht das Beste, aber es war ein erster Schritt und darauf wollen wir aufbauen. Wir wollen keine Serie einbringen, dass wir uns selbst immer wieder an den Anfang zurück bringen.


Frage: Nochmal zu Sanogo, es war zu hören, dass er eine sehr gute Vorbereitung gemacht hat und man auch viel von ihm erwartet und nun ist er weg, ist das kein Widerspruch?

Schaaf: Nein, er war sehr engagiert und bemüht und wollte sich einbringen, dass haben wir ihm auch bestätigt, trotzdem war in der Vorbereitung Almeida der beste Stürmer. Wir machen die Entscheidung nicht von einer kurzfristigen Situation abhängig sondern durch die Verpflichtung von Pizarro hat sich die Situation verändert und darauf haben wir reagiert. Anhand unseren Vorstellungen was wir mit unserem Sturm erreichen wollen war das die richtige Entscheidung.


Frage: Der Weg zum Europa League Finale in Hamburg ist ein weiter und das vergangene Finale ist noch gar nicht so lange her, frischen sie das noch auf oder ist das in den Köpfen der Spieler noch so präsent dass sie wissen wie schwer der Weg ist und was man aber auch erreichen kann?

Schaaf: Natürlich sind die Erinnerungen noch da und man weiß auch dass es ein anstrengender Weg ist aber auch dass man sehr viele schöne Erlebnisse auf diesem Weg hat. Grundsätzlich geht es aber um unseren Weg in dieser Saison und wollen uns in allen Wettbewerben erfolgreich zeigen. Den Weg den wir in München begonnen haben wollen wir konstant weiter fortführen in allen Wettbewerben. Wir wollen das im Spiel gegen Aktobe weiterführen und dann auch in der Bundesliga gegen Gladbach. Wenn wir den Weg vom letzten Jahr nochmal gehen könnten wäre das sicherlich eine tolle Sache für uns alle.


Frage: Sie haben erwähnt, dass sie das Spiel gegen Haifa gesehen haben, welcher der Spieler hat sie beeindruckt?

Schaaf: Wir haben mehrere Partien gesehen und den Gegner unter die Lupe genommen. Es ist müßig jetzt einzelne Spieler herauszunehmen und zu sagen der ist interessant oder gefährlich, die kompakte Mannschaft ist gut und hat seinen Erfolg auch verdient durch gute Leistungen


Frage: Wie sehen sie einen Vergleich zwischen deutschem und kasachischem Fußball und was sagen sie über den deutschen Trainer der Kasachen? Viele Auswanderer spielen ja jetzt auch in der Bundesliga und gibt es bei Werder auch welche?

Schaaf: Puh! Ich kann da keine Aussagen drüber machen wieviel Kasachen hier leben und wie sich das entwickelt hat. Wir bewegen uns ja mittlerweile global und die Grenzen sind offen und so erlebt man auch Spiele gegen viele internationale Mannschaften. Der Trainer der Kasachen ist sehr gut und erfolgreich und ist da auch mit sehr viel Ehrgeiz dran und ist ein absoluter Fachmann und sehr guter Trainer.


Frage: Frage zum Thema Korruption im Fußball in Kasachstan und ihre Meinung zur Überprüfung durch Kommissionen.

Schaaf: Ich kann das schwer einschätzen.Generell darf man so etwas nicht akzeptieren und muss etwas dagegen tun. Ich kenne die Zustände nicht und kann das daher nicht beurteilen. Alles was kriminell unterwandert ist gehört nicht zu unserer Welt.


Schaaf stellt nochmal klar, dass niemand hier sich über die Zustände in anderen Ländern, aber da wir da auch nicht den Einblick haben können wir das nicht bewerten. Wir wünschen allen Ländern, dass es überall fair und sportlich zugeht.

Ende.

20.8.09 12:11
 


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